Rachesommer

Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall ... Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt ...

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Leserstimmen

Solider Thriller

Von: Sweet Books Datum: 01.02.2021

Nachdem ich die Bücher rund um den Ermittler Sneijder schon verschlungen hatte, habe ich mich an die nächste Reihe von Andreas Gruber herangewagt. Auch "Rachesommer" konnte mich überzeugen, kommt jedoch an die vorher genannte Reihe nicht heran.
Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Hauptfiguren Pulaski und Meyers erzählt, die aber beide ziemlich vage bleiben. Außer den Beschreibungen, wie hübsch Meyers mit ihren "brauen Rehaugen" ist, erfährt man nicht viel. Pulaski bleibt für mich komplett seicht und ich konnte mich nicht wirklich mit ihm identifizieren. Wer die "Todes"-Reihe um Sneijder und Nemez gelesen hat, wird sich auch teilweise an die beiden erinnert fühlen. Pulaski und Meyers sind aber eher eine billige Kopie.
Zwischendurch werden einige Kapitel aus der Sicht des Mörders eingeschoben, die ich wiederum sehr spannend und erfrischend fand. Generell sind die Kapitel ziemlich kurz, wodurch die Spannung nicht verloren geht.
Schade fand ich jedoch, dass der Ausgang der Geschichte von Anfang an ziemlich vorhersehbar war. Sobald die Stichwörter "Kinderpornographie" und "Schiff" erwähnt wurden, konnte man sich denken, wie das Ende aussehen wird. Von Gruber ist man normalerweise mehr überraschende Wendungen und mehr "Aha-Erlebnisse" gewohnt.
Auch funktionierten die Ermittlungen meiner Meinung nach viel zu reibungslos. Gerade der Privatdetektiv Patrick kam so spielerisch leicht an all seine Informationen, dass es irgendwann zu unrealistisch wurde.


Mein Fazit:
Alles in allem ist "Rachesommer" ein solider Thriller und ich werde wohl auch den zweiten Band der Reihe lesen. Bei Andreas Gruber ist das natürlich Kritisieren auf hohem Niveau, jedoch bin ich von ihm einfach Besseres gewohnt. Meiner Meinung nach hätte man aus der Idee mehr machen können.
Deshalb gebe ich 7 von 10 Punkten.

Rachesommer von Andreas Gruber

Von: Andrea Datum: 27.10.2020

Inhalt
Evelyn Meyers, eine junge Anwältin aus Wien, entdeckt Zusammenhänge zwischen den Todesfällen von vier wohlhabenden Männern, die zunächst alle als Unfälle abgestempelt wurden. Auch wenn es zuerst nach einem Zufall aussieht, begibt sie sich auf Spurensuche. Parallel dazu ermittelt Walter Pulaski, ein in die Jahre gekommener Ermittler des Leipziger Kriminaldauerdienstes, in einer Reihe von Todesfällen mehrerer Jugendlicher, die scheinbar alle als Insassen psychiatrischer Klinken Selbstmord begangen haben.

Beide Ermittler begegnen sich schließlich im Rahmen ihrer Nachforschungen und entdecken dabei die unglaublichen Verstrickungen ihrer beiden Fälle.

Meinung
"Rachesommer" war mein erstes Buch von Andreas Gruber und sicherlich auch nicht mein letztes. Die Geschichte hatte für mich alles, was einen guten Thriller ausmacht. Tolle Charaktere, eine tiefgründige Story und überraschende Wendungen.

Besonders hervorzuheben sind bei diesem Buch aus meiner Sicht die beiden Ermittler Eveyln Meyers und Walter Pulaski, die der Geschichte Ecken und Kanten verleihen und sie dadurch noch abwechslungsreicher machen. Bei beiden Personen erhält man im ersten Band der Thriller-Reihe einen kleinen Einblick in das Privatleben und ihre Vergangenheit. Allerdings sind diese Informationen genau so dosiert, dass man Lust bekommt mehr über die beiden zu erfahren, anstatt in langatmigen Rückblicken auszuarten.

Das Thema Kindesmissbrauch, um das sich die Ermittlungen im Buch drehen, ist leider nach wie vor ein aktuelles Thema. Und auch die Tatsache, dass hier Personen aus dem nächsten Umfeld beteiligt sein können, denen man so etwas nie zugetraut hätte, ist Realität. Andreas Gruber nutzt das Thema nicht vordergründig, um seine Leser zu belehren. Es geht hier darum einen spannenden Thriller zu schaffen, der die Leserschaft unterhält. Und trotzdem schafft es der Autor, dass man sich mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinandersetzt und ich denke jeder Denkanstoß, der dabei hilft mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, ist wichtig und sinnvoll.

Für sich alleine betrachtet, finde ich das Cover zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich besonders. Im Zusammenspiel mit den beiden anderen Covern der Reihe, gefällt es mir jedoch sehr gut.

Fazit
Alle Däumchen hoch für einen sehr spannenden Thriller: 5 von 5 Sternen.

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Pressestimmen

»›Rachesommer‹ ist ein Highlight des Jahres! Dieser Thriller überzeugt durch eine geniale Story, eine düstere Stimmung und interessante Charaktere.«
lies und lausch zu "Rachesommer"
»Ein hochbrisanter Thriller mit enormem Tempo.«
Literra
»Spannend, originell und mit einer wirklich guten Grundidee versehen. Für alle, die gute Geschichten mit viel Tempo und spannenden Figuren mögen, genau die richtige Lektüre.«
leser-welt.de
»Temporeich, wirklichkeitsnah, hochbrisant!«
zeilenreich.de

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