Herzfluch

Eine verschwundene Frau und eine Insel, die ein tödliches Geheimnis birgt ...

Die Wiener Privatdetektivin Elena Gerink ist auf der Suche nach einem zu Unrecht freigesprochenen Mörder, der sich vor fünfzehn Jahren ins Ausland abgesetzt hat. Nach schwierigen Recherchen führt sie der Fall schließlich nach Griechenland. Dorthin sind auch Elenas Mann Peter und sein Kollege Dino Scatozza unterwegs – beides Entführungsspezialisten des österreichischen BKA. Unter Zeitdruck versuchen sie eine vermisste junge Urlauberin zu finden, die zuletzt auf einer Party der Athener High-Society gesichtet wurde. Als sich die Spuren beider Fälle auf einer kleinen griechischen Privatinsel kreuzen, ermitteln Elena, Peter und Dino dort gemeinsam weiter … und werden in die düstere Vergangenheit der Insel hineingezogen.

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Leserstimmen

Düster und brutal

Von: buechertrude Datum: 23.01.2026

Mit Herzfluch schickt uns Andreas Gruber dieses Mal nach Griechenland und was zunächst nach Sonne, Meer und Urlaubsfeeling klingt, wird schnell düster, brutal und verstörend. 🩸🌊

Grubers Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, die Charaktere authentisch und als Team einfach stark. Die Atmosphäre lebt vom starken Setting und einer bedrohlichen Grundstimmung. Allerdings: Mit rund 600 Seiten braucht das Buch Geduld. Vor allem im Mittelteil zieht sich die Handlung stellenweise, viel Ermittlungsarbeit, weniger Nervenkitzel. Die letzten 200 Seiten reißen dann aber alles raus. Es wird intensiv, brutal und ohne Rücksicht auf Verluste. 😮‍💨🖤

Besonders schockierend ist die schonungslose Darstellung menschlicher Abgründe und die Frage, wie wertlos ein Leben für manche sein kann. Für mich definitiv einer der brutalsten Gruber-Bände, wenn auch nicht ganz auf Highlight-Niveau.

Fazit: Düster, grausam, beklemmend. Mit Längen, aber einem starken, gnadenlosen Finale.

📚 Tropes:
🩸 Serial Killer
🏝️ Abgeschlossene Insel
🕵️‍♂️ Ermittlerteam
🧠 Psychologische Abgründe
🎭 Kunst & Wahnsinn
🌊 Dark Vacation Vibes

Vielen Dank an das @ für das Rezensionsexemplar ❤️‍🔥

Brutal spannend

Von: Thrillertopia Datum: 19.01.2026

Das war mein zweiter Gruber. Zuvor hatte ich Herzgrab gelesen.
Schon zu Beginn habe ich eine Veränderung im Schreibstil bemerkt: Er ist brutaler, härter und direkter. Ein besonders tragisches Schicksal am Anfang fügte dem Ganzen einen sehr heftigen Beigeschmack hinzu, der sich bis zum Schluss durchzog. Ich möchte nicht Spolien, deshalb erwähne ich nicht, worum es geht. Gänsehaut und Trauer paarten sich mit tiefem Mitgefühl. Also die ganze Palette an Emotionen hatte ich mit Herzfluch erhalten. Und immer wieder floss das Schicksal vom Anfang mit ein. Es machte mich nachdenklich und ich konnte es sehr gut nachempfinden. Es war so realistisch brutal. Der Tod kann grausam sein.

Die Protagonisten gefielen mir ebenso gut wie in Herzgrab, und dieses Mal ging es nach Griechenland. Was für ein wunderschöner Ort, nur werde ich bei jedem Poolbesuch an einige Szenen aus dem Buch zurückdenken. Das Buch hat somit einen bleibenden Eindruck hinterlassen und genauso sollte es sein. Mit 600 Seiten ist es ein ziemlicher Wälzer, da hätte ich mir vielleicht ein paar Seiten weniger gewünscht. Das liegt an mir. Ich brauche nicht jedes Detail beschrieben zu bekommen. Gegen Ende nahm die Geschichte rasant an Fahrt auf und das Ende selbst hat mich sehr berührt.

Insgesamt fand ich den Thriller sehr gut, er ist eine Kategorie brutaler als der Vorgänger Herzgrab.

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Pressestimmen

»Kein Thriller für schwache Nerven, aber gut 600 Seiten beste Unterhaltung.«
Kölner Express

Hörprobe

CD-Cover: Herzfluch