Die letzte Fahrt der Enora Time

Elf faszinierende Science-Fiction-Kurzgeschichten in attraktiver überarbeiteter Neuausgabe.

August 2578. Das Raumschiff »Enora Time« ist zu seiner letzten Fahrt aufgebrochen, doch über das wahre Ziel ihrer Mission hat man die Crew im Dunkeln gelassen – und es übersteigt die Grenzen ihrer Vorstellungskraft. Wie so vieles in den Geschichten, mit denen Bestsellerautor Andreas Gruber in diesem faszinierenden Sammelband überrascht. Hier verschwinden Raumschiffe spurlos vom Radar, Menschen verschmelzen mit Computern, ein mysteriöses Autobahnmotel widersetzt sich aller Logik, ein Obdachloser am Würstelstand offenbart die Zukunft der Menschheit, und eine seltsame Firma aus dem Berlin des Jahres 1939 bietet Zeitreisen an – ohne Rücktrittsrecht ...

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Leserstimmen

Gelungene Verbindung aus spannenden Geschichten und sehr persönlichen Kommentaren des Autors

Von: Andreas Datum: 15.05.2026

Andreas Grubers Kurzgeschichtensammlung „Die letzte Fahrt der Enora Time“ vereint Geschichten aus unterschiedlichen Genres – Science-Fiction, Fantasy und Suspense oder wie man sie einordnen möchte – und lässt in die schriftstellerische Bandbreite Grubers blicken.

Gerade diese abwechslungsreiche Mischung macht den besonderen Reiz der Sammlung aus: Mal futuristisch und fantasievoll, mal dunkel und geheimnisvoll, dann wieder spannend und sogar romantisch.

Besonders hervorzuheben ist jedoch die ungewöhnliche Form der Aufbereitung des Buches. Zwischen den Geschichten gewährt Gruber immer wieder persönliche Einblicke in die Entstehung der Texte. Er erzählt, wann und unter welchen Umständen einzelne Ideen entstanden sind, welche Themen ihn damals beschäftigt haben und welche Bücher, Filme oder Autoren ihn beeinflusst haben. Dadurch entsteht beinahe der Eindruck, nicht nur eine Kurzgeschichtensammlung, sondern zugleich eine literarische Reise durch die kreative Entwicklung des Schriftstellers anzutreten.

Gerade für Leserinnen und Leser, die sich für Science-Fiction begeistern, sind diese Hintergrundinformationen äußerst spannend. Andreas Gruber beschreibt offen, wie sich seine Leidenschaft für das Genre entwickelt hat und welche Inspirationsquellen ihn geprägt haben. Man spürt dabei seine große Begeisterung für fantastische Welten und außergewöhnliche Ideen. Diese persönliche Ebene verleiht dem Buch eine besondere Nähe und Authentizität, die man in klassischen Anthologien selten findet.

Und nebenbei finde ich in seiner Auflistung auch viel Autoren und Bücher aus meiner eigene Lesehistorie. Und weil Andreas Gruber, das dezidiert erwähnt: im Gegensatz zu ihm war ich früher ein absoluter Fan der Perry Rhodan-Heftreihe. Aber auch die Silberbände, die sagen Gruber mehr zu, sind es wert, gelesen zu werden.

Die Geschichten in dieser Sammlung selbst überzeugen durch unterschiedliche Stimmungen und Themen. Manche Texte setzen auf typische futuristische Konzepte und technische Visionen, andere leben stärker von Atmosphäre, Spannung oder überraschenden Wendungen. Dabei zeigt Gruber ein gutes Gespür die Figuren und kompakte Erzählweise – eben genau das, was es im Kurzgeschichtenformat braucht.

Nicht jede Geschichte ist gleich stark, doch die Vielfalt sorgt dafür, dass die Sammlung niemals eintönig wird. Manches spielt in der fernen Zukunft, manches in der Gegenwart, manches in der Nachbarschaft und manches in den Tiefes des Weltraums.

*„Die letzte Fahrt der Enora Time“* ist nicht nur Lesevergnügen für eingefleischte Fans von Andreas Gruber, sondern auch für alle Leserinnen und Leser, die einen Blick in unkomplizierte fantastische Literatur werfen möchten.

Für mich ist diese Sammlung überhaupt das erste Buch von Gruber das ich lese, den ich dabei als sehr gradlinig erzählenden Autor kennenlerne. Schnörkel oder verwinkelte Sätze sind nicht seines, was zu einem flotten Lesetempo einlädt.

Besonders gelungen ist hier die Verbindung aus spannenden Geschichten und sehr persönlichen Kommentaren des Autors. Dadurch erhält das Buch fast den Charakter eines literarischen Tagebuchs – eine Mischung aus Unterhaltung, Werkstattbericht und Liebeserklärung an die fantastische Literatur.

Ein tolle Sammlung

Von: Blog "Dirk liest und testet" Datum: 14.02.2020

Als junger Autor hat Andreas Gruber viele Kurzgeschichten geschrieben. Diese wurden u.a. in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und er konnte auch einige Auszeichnungen ergattern. 2018 hat er unter dem Titel Die letzte Fahrt der Enora Time mehrere der Kurzgeschichten aus dem Genre Science Fiction als Sammlung veröffentlicht.

Nun ist im Hörverlag die Hörbuchfassung erschienen. Das besondere an diesem Hörbuch ist, dass der Autor die Vorworte zu den einzelnen Kurzgeschichten selbst spricht. Die eigentlichen Geschichten wurden von Achim Buch gesprochen. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen, zumal ich den Akzent von Andreas Gruber mag.

Die Länge der Kurzgeschichten ist sehr unterschiedlich. Andreas Gruber erzählt Geschichten über Menschen, die sich ihr Wissen per Download aneignen, einen Reisenden der wegen einer Autopanne von der Autobahn fährt und dadurch der Zerstörung der Erde entgeht, einem Juden, der im Jahre 1939 eine Zeitreise buchen will, einem Raumschiff voller Soldaten mit unbekanntem Ziel und einem Weltraumreisenden, der zufällig auf eine Raumbasis stößt. Die Sammlung dieser und anderer Geschichten gefällt mir gut. Die Geschichten werden spannend erzählt und es kommt keine Langeweile auf.

Achim Buch setzt die verschiedenen Geschichten gut in Szene und verleiht selbst den Aliens hervorragend seine Stimme.

Insgesamt gefällt mir das Hörbuch sehr gut und ich vergebe 4 Sterne.

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Hörprobe

CD-Cover: Die letzte Fahrt der Enora Time