Der Judas-Schrein

Ein einsames Gebirgsdorf. Eine schreckliche Mordserie. Unfassbares Grauen

In dem abgeschiedenen Gebirgsdorf Grein, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem reißenden Fluss, wird eine grausam verstümmelte Mädchenleiche gefunden, der fast alle Rückenwirbel fehlen. Der Fall ist so rätselhaft, dass man Kommissar Alex Körner aus Wien hinzuzieht.
Körner ist in Grein aufgewachsen, aber als Jugendlicher aus dem düsteren, beengten Dorf geflohen. Seine Rückkehr wird zum Höllentrip, denn das tote Mädchen ist nur Teil einer schrecklichen Mordserie. Und während der vom Dauerregen stark angeschwollene Fluss über die Ufer tritt und Grein von der Außenwelt abgeschnitten wird, kommt eine grauenvolle Wahrheit ans Licht …
Ein frühes Werk des Bestsellerautor, ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik Preis und jetzt in attraktiver Neuausgabe.

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Leserstimmen

Wow

Von: Leseflamingo Datum: 12.03.2026

Rezensionsexemplar/Werbung
Andreas Gruber * Der Judas-Schrein Goldmann Verlag
Erstmal vielen Dank für die Bereitstellung des Buches an das @teambloggerportal.

🦩🦩🦩🦩🦩 von 5 🦩

Meine Meinung:
Ich liebe ja die Bücher von Andreas Gruber so sehr. Das ist für mich einer der größten Autoren überhaupt. Jetzt habe ich mich einfach mal an einen Horror-Roman herangetraut, obwohl das ja eigentlich gar nicht mein Genre ist, und ich kann euch nur sagen , ich bin absolut begeistert. Allein schon dieses Cover strahlt so eine Dynamik und Mystik aus.
In dem österreichischen Bergdorf Grein wurde eine 14-jährige Leiche eines Mädchens, in einer Disco gefunden. Dies ist ein Fall für Alex Körner und sein Team. So musste er wieder zurück ,in sein ehemaliges Heimatdorf Grein, wo er nicht nur schöne Erinnerungen hat. Leider wird Alex Körner schnell bewusst, dass es nicht bei einer Leiche bleibt, denn es wurden mehrere Kinder ab ihrem 14. Lebensjahr ermordet. Für Körner ist es natürlich besonders schlimm, da er nämlich eine 14-jährige Tochter aus seiner Ehe mit Marla hat. Leider haben die beiden kein gutes Verhältnis, weil sie sich, als Körner damals nach Wien ging, nicht wohlgefühlt hat und mit ihrer Tochter wieder zurück in ihr Heimatdorf Grein gegangen ist.
Andreas Gruber hat es wieder geschafft, eine düstere , atmosphärische Stimmung rüberzubringen , die in dem österreichischen Bergdorf Grein spielt. Es gibt verschiedene Rückblenden und Wendungen aus dem Jahr 1937 sowie Tagebuchaufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert, die der alte Pfarrer Dorns handschriftlich geschrieben hat. Das fand ich total spannend zu lesen.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und führen auch zu der Kirche, wo sie erfahren, was ein Judas-Schrein ist: ein großer, altertümlicher Beichtstuhl, der teilweise versengt oder verbrannt ist.

Mir hat es richtig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Man merkt wirklich die Dynamik und die Düsternis. Den Polizisten Körner fand ich auch von der ersten Sekunde an sehr sympathisch. Allein schon seine Emotionen bei den Rückblenden aus seiner Vergangenheit fand ich phänomenal. Die bedrückende Stimmung habe ich von der ersten bis zur letzten Seite aufgesaugt. Mit den gut eingebauten Plot-Twists und Cliffhangern hätte ich niemals gerechnet. Es hatte wirklich teilweise gruselige Passagen und hat mir sehr viel Spaß beim Lesen gemacht. Ich kann eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Hörprobe

CD-Cover: Der Judas-Schrein