Das Eulentor

Ein düster-phantastischer Horror-Roman zum Gruseln vor großartiger Kulisse

Im August 1911 segeln der Arzt Alexander Berger, die Kartographin Marit Ragnarsdóttir und eine Gruppe Norweger an den Rand der Arktis. Sie wollen die unerforschte Insel Spitzbergen erkunden. Inmitten zerklüfteter Gletscher und eisiger Temperaturen entdecken die Forscher einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Berger will unbedingt mehr über dieses Bauwerk herausfinden, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern.
Über hundert Jahre später reist die junge Neele Tujunen auf Bergers Spuren nach Spitzbergen, um mehr über ihn, sein verschwundenes Team und seine rätselhafte Entdeckung zu erfahren. Was sie dort vorfindet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Gänsehaut garantiert! Der mit dem Vincent Preis prämierte Horror-Roman jetzt in attraktiver Neuausstattung.

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Leserstimmen

Atmosphärisch gut

Von: Seitenflair Datum: 30.07.2026

𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 🦉

𝖤𝗂𝗇𝖾 𝖤𝗑𝗉𝖾𝖽𝗂𝗍𝗂𝗈𝗇 𝖾𝗇𝗍𝖽𝖾𝖼𝗄𝗍 𝟣𝟫𝟣𝟣 𝗂𝗇 𝖽𝖾𝗋 𝖠𝗋𝗄𝗍𝗂𝗌 𝖾𝗂𝗇𝖾𝗇 𝗀𝖾𝗁𝖾𝗂𝗆𝗇𝗂𝗌𝗏𝗈𝗅𝗅𝖾𝗇 𝖲𝖼𝗁𝖺𝖼𝗁𝗍, 𝖽𝖾𝗋 𝗌𝗂𝖾 𝗂𝗇 𝖽𝖾𝗇 𝖶𝖺𝗁𝗇𝗌𝗂𝗇𝗇 𝗍𝗋𝖾𝗂𝖻𝗍. Ü𝖻𝖾𝗋 𝗁𝗎𝗇𝖽𝖾𝗋𝗍 𝖩𝖺𝗁𝗋𝖾 𝗌𝗉ä𝗍𝖾𝗋 𝗋𝖾𝗂𝗌𝗍 𝖭𝖾𝖾𝗅𝖾 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝖲𝗉𝗂𝗍𝗓𝖻𝖾𝗋𝗀𝖾𝗇, 𝗎𝗆 𝖽𝖺𝗌 𝖱ä𝗍𝗌𝖾𝗅 𝗎𝗆 𝖽𝖺𝗌 𝗏𝖾𝗋𝗌𝖼𝗁𝗐𝗎𝗇𝖽𝖾𝗇𝖾 𝖳𝖾𝖺𝗆 𝗓𝗎 𝗅ö𝗌𝖾𝗇 – 𝗎𝗇𝖽 𝗌𝗍öß𝗍 𝖺𝗎𝖿 𝖾𝗂𝗇𝖾𝗇 𝖧𝗈𝗋𝗋𝗈𝗋, 𝖽𝖾𝗋 𝗇𝗂𝖾 𝗁ä𝗍𝗍𝖾 𝖺𝗇𝗌 𝖫𝗂𝖼𝗁𝗍 𝗄𝗈𝗆𝗆𝖾𝗇 𝖽ü𝗋𝖿𝖾𝗇.

🅜🅔🅘🅝🅤🅝🅖

Manche Bücher leben einfach von ihrer Atmosphäre – und genau so ging es mir mit Das Eulentor. Die raue, eisige Landschaft von Spitzbergen hat bei mir direkt für Gänsehaut gesorgt und ich hatte beim Lesen ständig dieses beklemmende Gefühl, dass jeden Moment etwas passieren könnte.

Richtig gut gefallen hat mir der Wechsel zwischen der Expedition im Jahr 1911 und der Gegenwart. Dadurch wollte ich immer weiterlesen, weil jede neue Erkenntnis noch mehr Fragen aufgeworfen hat. Besonders die Tagebucheinträge haben die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht und die Spannung immer weiter gesteigert.

An einigen Stellen hat sich die Handlung für mich zwar etwas gezogen und ich hätte mir zwischendurch ein wenig mehr Tempo gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte nie verloren, weil ich unbedingt wissen wollte, welches Geheimnis sich hinter dem rätselhaften Schacht verbirgt.

Für mich war Das Eulentor eine spannende Mischung aus Horror, Mystery und Abenteuer in einer außergewöhnlichen Kulisse. Vielleicht kein Buch, das mich komplett umgehauen hat, aber definitiv eins, das mir mit seiner düsteren Stimmung noch eine Weile im Kopf geblieben ist. Wer Lust auf einen atmosphärischen Horrorroman hat, der eher mit Gänsehaut als mit Schockmomenten arbeitet, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

Beklemmend. Unbehaglich. Fantastisch.

Von: sonnenseiten_des_lesens Datum: 09.05.2026

Das Eulentor von Andreas Gruber
Goldmann Verlag | 432 Seiten

Eine Expedition in der Arktis, eine eisige, unerforschte Insel, Tod und Wahnsinn – mehr Worte braucht es nicht, um mein Interesse zu wecken. Es ist 2021 und wir reisen mit Neele Tujunen auf eben jene Insel. Nach und nach wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Atmosphärisch beschreibt der Autor die karge, unwirtliche Landschaft und die Stimmung in der Gruppe. Allmählich geraten wir stets tiefer in eine unglaubliche Geschichte und befinden uns alsbald in einer Situation, die immer auswegloser erscheint. Retrospektiv begleiten wir darüber hinaus die Expedition von Alexander Berger. Beide Erzählstränge sind gleichermaßen düster, wobei das Buch grundsätzlich von einer unterschwelligen Spannung lebt, denn das unerklärliche Grauen ist nicht immer greif-, aber dennoch spürbar. Zeitweise hat mich die Art des Schreibens an „Die Berge des Wahnsinns“ von Lovecraft erinnert. Wobei DAS EULENTOR hier ein stückweit weniger beklemmend, weniger unbehaglich und weniger fantastisch daherkommt, obwohl all diese Begriffe auch diesen Horror beschreiben würden. Alles in allem habe ich diesen Horrorthriller, und mein erstes Buch von Andreas Gruber, gerne gelesen. Es hat mich kurzzeitig in eine düstere, übernatürliche Welt entführt. Was es letztendlich jedoch mit dem Eulentor auf sich hat, das müsst ihr natürlich selbst nachlesen.

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CD-Cover: Das Eulentor