Das Eulentor

Ein düster-phantastischer Horror-Roman zum Gruseln vor großartiger Kulisse

Im August 1911 segeln der Arzt Alexander Berger, die Kartographin Marit Ragnarsdóttir und eine Gruppe Norweger an den Rand der Arktis. Sie wollen die unerforschte Insel Spitzbergen erkunden. Inmitten zerklüfteter Gletscher und eisiger Temperaturen entdecken die Forscher einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Berger will unbedingt mehr über dieses Bauwerk herausfinden, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern.
Über hundert Jahre später reist die junge Neele Tujunen auf Bergers Spuren nach Spitzbergen, um mehr über ihn, sein verschwundenes Team und seine rätselhafte Entdeckung zu erfahren. Was sie dort vorfindet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Gänsehaut garantiert! Der mit dem Vincent Preis prämierte Horror-Roman jetzt in attraktiver Neuausstattung.

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Leserstimmen

Beklemmend. Unbehaglich. Fantastisch.

Von: sonnenseiten_des_lesens Datum: 09.05.2026

Das Eulentor von Andreas Gruber
Goldmann Verlag | 432 Seiten

Eine Expedition in der Arktis, eine eisige, unerforschte Insel, Tod und Wahnsinn – mehr Worte braucht es nicht, um mein Interesse zu wecken. Es ist 2021 und wir reisen mit Neele Tujunen auf eben jene Insel. Nach und nach wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Atmosphärisch beschreibt der Autor die karge, unwirtliche Landschaft und die Stimmung in der Gruppe. Allmählich geraten wir stets tiefer in eine unglaubliche Geschichte und befinden uns alsbald in einer Situation, die immer auswegloser erscheint. Retrospektiv begleiten wir darüber hinaus die Expedition von Alexander Berger. Beide Erzählstränge sind gleichermaßen düster, wobei das Buch grundsätzlich von einer unterschwelligen Spannung lebt, denn das unerklärliche Grauen ist nicht immer greif-, aber dennoch spürbar. Zeitweise hat mich die Art des Schreibens an „Die Berge des Wahnsinns“ von Lovecraft erinnert. Wobei DAS EULENTOR hier ein stückweit weniger beklemmend, weniger unbehaglich und weniger fantastisch daherkommt, obwohl all diese Begriffe auch diesen Horror beschreiben würden. Alles in allem habe ich diesen Horrorthriller, und mein erstes Buch von Andreas Gruber, gerne gelesen. Es hat mich kurzzeitig in eine düstere, übernatürliche Welt entführt. Was es letztendlich jedoch mit dem Eulentor auf sich hat, das müsst ihr natürlich selbst nachlesen.

Ein spannend erzählter Horror-Entdeckungs-Polarthriller

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 30.03.2026

Eigentlich ist Andreas Gruber für seine spannenden Krimis bekannt. In “Das Eulentor“ wagt er einen Ausflug in das fantastische Horrorgenre. Dabei switcht er immer wieder zwischen zwei Zeitebenen hin und her. Die eine spielt in der Vergangenheit und beginnt 1911 mit der Expedition des Wiener Arztes Alexander Berger, der aus der Ich-Perspektive in Tagebuchform von seinem gruseligen Abenteuer nach Spitzbergen und dem mysteriösen Loch in der Erde berichtet. Diese Aufzeichnungen liest 100 Jahre später die junge Neele Tujunen, die ebenfalls nach Spitzbergen reist. Gruber erzählt in dieser gut inszenierten Story von dem unerklärlichen Grauen, dass in diesem Schacht wartet. Dabei zeichnet er ein genaues Bild seiner Figuren und lässt uns an deren Schicksalen teilhaben. So ist “Das Eulentor” von Andreas Gruber ein spannend erzählter Horror-Entdeckungs-Polarthriller mit jeder Menge gruseliger Effekten.

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CD-Cover: Das Eulentor