Ein spannend erzählter Horror-Entdeckungs-Polarthriller
Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 30.03.2026
Eigentlich ist Andreas Gruber für seine spannenden Krimis bekannt. In “Das Eulentor“ wagt er einen Ausflug in das fantastische Horrorgenre. Dabei switcht er immer wieder zwischen zwei Zeitebenen hin und her. Die eine spielt in der Vergangenheit und beginnt 1911 mit der Expedition des Wiener Arztes Alexander Berger, der aus der Ich-Perspektive in Tagebuchform von seinem gruseligen Abenteuer nach Spitzbergen und dem mysteriösen Loch in der Erde berichtet. Diese Aufzeichnungen liest 100 Jahre später die junge Neele Tujunen, die ebenfalls nach Spitzbergen reist. Gruber erzählt in dieser gut inszenierten Story von dem unerklärlichen Grauen, dass in diesem Schacht wartet. Dabei zeichnet er ein genaues Bild seiner Figuren und lässt uns an deren Schicksalen teilhaben. So ist “Das Eulentor” von Andreas Gruber ein spannend erzählter Horror-Entdeckungs-Polarthriller mit jeder Menge gruseliger Effekten.