Das Eulentor

Ein düster-phantastischer Horror-Roman zum Gruseln vor großartiger Kulisse

Im August 1911 segeln der Arzt Alexander Berger, die Kartographin Marit Ragnarsdóttir und eine Gruppe Norweger an den Rand der Arktis. Sie wollen die unerforschte Insel Spitzbergen erkunden. Inmitten zerklüfteter Gletscher und eisiger Temperaturen entdecken die Forscher einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Berger will unbedingt mehr über dieses Bauwerk herausfinden, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern.
Über hundert Jahre später reist die junge Neele Tujunen auf Bergers Spuren nach Spitzbergen, um mehr über ihn, sein verschwundenes Team und seine rätselhafte Entdeckung zu erfahren. Was sie dort vorfindet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Gänsehaut garantiert! Der mit dem Vincent Preis prämierte Horror-Roman jetzt in attraktiver Neuausstattung.

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Leserstimmen

Ein spannend erzählter Horror-Entdeckungs-Polarthriller

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 30.03.2026

Eigentlich ist Andreas Gruber für seine spannenden Krimis bekannt. In “Das Eulentor“ wagt er einen Ausflug in das fantastische Horrorgenre. Dabei switcht er immer wieder zwischen zwei Zeitebenen hin und her. Die eine spielt in der Vergangenheit und beginnt 1911 mit der Expedition des Wiener Arztes Alexander Berger, der aus der Ich-Perspektive in Tagebuchform von seinem gruseligen Abenteuer nach Spitzbergen und dem mysteriösen Loch in der Erde berichtet. Diese Aufzeichnungen liest 100 Jahre später die junge Neele Tujunen, die ebenfalls nach Spitzbergen reist. Gruber erzählt in dieser gut inszenierten Story von dem unerklärlichen Grauen, dass in diesem Schacht wartet. Dabei zeichnet er ein genaues Bild seiner Figuren und lässt uns an deren Schicksalen teilhaben. So ist “Das Eulentor” von Andreas Gruber ein spannend erzählter Horror-Entdeckungs-Polarthriller mit jeder Menge gruseliger Effekten.

Expedition wird zum Höllentrip

Von: Diana Datum: 14.03.2026

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗗𝗮𝘀 𝗘𝘂𝗹𝗲𝗻𝘁𝗼𝗿“ 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮𝘀 𝗚𝗿𝘂𝗯𝗲𝗿

Während viele im Sommer von Sonne, Strand und Meer träumen, zieht es mich gedanklich eher in die kühlen, rauen Landschaften des Nordens. Genau deshalb klang eine Expedition nach Spitzbergen für mich unglaublich reizvoll  und genau dorthin nimmt uns Das Eulentor von Andreas Gruber mit.

Im August 1911 bricht eine Expedition unter der Leitung von Alexander Berger gemeinsam mit Marit Ragnarsdottir und ihrem Team nach Spitzbergen auf, um die norwegische Insel zu erkunden. Doch die Reise entwickelt sich schnell anders als geplant. Mitten in der eisigen Landschaft stoßen sie auf einen geheimnisvollen Schacht im Eis. Für Berger und Hansen steht fest: Dieses Rätsel müssen sie erforschen.

Mehr als hundert Jahre später begibt sich die junge Neele Tujunen auf die Suche nach der Wahrheit hinter Bergers Expedition und versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah.

Der Einstieg in die Geschichte ist zunächst ruhig und sehr atmosphärisch. Man taucht langsam in diese frostige Welt ein, spürt die Einsamkeit Spitzbergens und begleitet die Forscher bei ihren Entdeckungen. Andreas Gruber verbindet dabei historische Expedition, wissenschaftliche Neugier und eine immer stärker werdende, düstere Spannung.

Als der geheimnisvolle Schacht ins Spiel kommt, verändert sich die Stimmung spürbar.
Die Abstiege werden so intensiv beschrieben, dass ich beim Lesen regelrecht die Enge und Dunkelheit gespürt habe. Teilweise hatte ich ein richtig beklemmendes Gefühl, als würde man selbst immer tiefer in dieses unheimliche Loch hinabsteigen.

Alexander Berger war für mich eine sehr sympathische Figur. Er versucht Verantwortung zu übernehmen und sein Team zu schützen, auch wenn ihm das nicht immer gelingt. Neele, die sich 2021 auf seine Spur begibt, bleibt zwar etwas blasser, bringt aber spannende Puzzleteile aus der Vergangenheit ans Licht.

Andreas Grubers Schreibstil ist spannend, düster und sehr atmosphärisch, sodass man die Kälte und das Geheimnis des Ortes spüren konnte.

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Hörprobe

CD-Cover: Das Eulentor