Film

Vom ersten Anklopfen einer Film-Produktionsfirma, die Interesse an einem Stoff bekundet, bis zum fertigen Film ist es ein langer Prozess, bei dem leider viele Projekte auf der Strecke bleiben und es nie auf den Bildschirm schaffen. Daher habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, erst dann über ein Filmprojekt zu berichten, wenn es tatsächlich etwas wird – denn wie sagt mein Literaturagent Roman Hocke so schön: „Über ungelegte Eier spricht man nicht“.

Warum ist dieser Prozess so langwierig und kompliziert?

Zunächst wird der Stoff an eine Produktionsfirma verkauft, mit einer sogenannten „Option“. Die Firma hat dann zwei bis drei Jahre Zeit, für diesen Stoff einen TV-Sender zu finden, der den Film in Auftrag gibt. Ein Drehbuch wird geschrieben, bei dem viele Personen mitsprechen, ein Casting für die Darsteller findet statt, ein Drehplan wird erstellt und Locations für den Dreh werden gesucht. Wird der Film dann tatsächlich gemacht, so wird die „Option gezogen“, d.h. sie wird in die Tat umgesetzt, andernfalls fallen die Filmrechte wieder zurück an den Autor.

In meinem Fall war das Constantin Films, die die Maarten S. Sneijder-Reihe für SAT.1 verfilmen wollten. In der Hauptrolle ist der niederländische Schauspieler Raymond Thiry als Sneijder zu sehen, sowie die großartige Josefine Preuß als Sabine Nemez. Und was mir von Anfang an wichtig war: Ich wollte á la Alfred Hitchcock in jedem Film einen kurzen Cameo-Auftritt haben – etwas, das ich über meine körperliche Figur hinaus auch noch mit Hitchcock gemeinsam habe.

Filmangebote und Interesse an anderen Reihen gibt es auch, aber wie sagt mein Literatur-Agent so schön … über ungelegte Eier spricht man nicht.
Hier findet ihr also die gelegten Eier:

TODESFRIST

Regie: Christopher Schier
Drehbuch: Verena Kurth
Buchvorlage: Andreas Gruber
Produktion: Constantin Television, Epo-Film Produktionsgesellschaft
Jahr: 2019
Ausgestrahlt: 2019 auf SAT.1
In den Hauptrollen: Raymond Thiry, Josefine Preuß, Mavie Hörbiger, Nils Hohenhövel

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